Schnell Risiken minimieren

Prototyping ist für uns das zentrale Mittel, um technologische, wirtschaftliche und organisatorische Risiken frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen. Anstatt Annahmen zu treffen, schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen durch reale Tests. In enger Absprache mit Ihnen starten wir mit einer klar abgegrenzten Machbarkeitsstudie, die sich konsequent an Ihrem konkreten Use Case orientiert.

Darauf aufbauend entwickeln wir ein fokussiertes IoT-MVP (Minimum Viable Product), das entweder die gesamte Lösungskette oder gezielt die kritischen Funktionalitäten nachweist – etwa im Bereich Sensorik, Edge-Device, Konnektivität, Datenfluss oder API-Anbindung.

Das MVP ist bewusst schlank gehalten: geringe Investition, kurze Laufzeit, hoher Erkenntnisgewinn. Es zeigt zuverlässig, was technisch funktioniert, wo Grenzen liegen und welche Architektur tragfähig ist. Das Ergebnis ist eine fundierte Entscheidungsbasis für die nächste Entwicklungsstufe – sei es der Ausbau zu einem marktreifen IoT-Produkt oder zu einer skalierbaren Datenplattform.

IoT-PCB-Leiterplatte

Services

Als qualifizierten IoT-Lösungsentwickler bieten wir Ihnen die Möglichkeit des Fast-Prototypings an. Fast-Protoyping dient zur schnellen Konzeptüberprüfung, zur Risikominimierung und vor allem zum Nachweis der wichtigsten Funktionen (MVP), mit minimalem Aufwand.

Kundensysteme einbinden

Die Datenanbindung von Kundensystemen und Geräten in ein integriertes Edge-to-Cloud System ist ein Kernpunkt in einer IoT-Lösung. Jede Anbindung ist anders. Was bei einer IoT-Neuentwicklung mit Geräten und Systemen neuester Generation in Sachen Norm-Schnittstellen (DIN, EN, ETSI, IEEE, ISO) ist, fehlt oftmals bei älteren, langjährig laufenen Geräten und Systemen komplett. Es sind die fehlenden Schnittstellen-Spezifikationen und z.T. mangelhaft dokumentierten, proprietären Datenprotokolle. Diese Anbindungen nennen wir "Retrofits". Hier braucht es z.T. besondere Wege und manchmal sogar etwas Reverse Engineering, um die Datenkommunikation verlässlich zu implementieren.

Simulatoren einsetzen

Wenn reale Testeinrichtungen fehlen oder nur teilweise im Labor abbildbar sind, werden gezielt Hardware- und Software-Simulatoren eingesetzt. Bestehende Simulatoren werden integriert oder projektspezifisch entwickelt, um relevante Use Cases realitätsnah zu prüfen.
Ergänzend werden geeignete Prüf- und Messmittel eingesetzt, etwa Software-Logger zur Analyse von Protokollen, Zuständen und Fehlerbildern sowie Datenlogger zur Erfassung von Umwelt Parametern wie Temperatur, Feuchte, Vibrationen oder Stromversorung. Auf diese Weise lassen sich Systemverhalten, Randbedingungen und Fehlerszenarien frühzeitig reproduzierbar untersuchen und bewerten.

Adhoc Cloud Service

Ad-hoc-Cloud-Services sind kurzfristig bereitgestellte Cloud-Dienste für Entwicklung, Tests oder Analysen. Sie werden ohne langfristige Bindung genutzt und bei Bedarf wieder abgeschaltet.
Wir unterscheiden zwei zentrale Anwendungsfälle:
Fall A: Der Kunde benötigt über einen bestimmten Zeitraum gesammelte Daten, etwa für Trainings- und Testdatensätze von KI-Modellen.
Fall B: Für das Prototyping einer IoT-Lösung wird ein Backend benötigt, um Technik und Benutzeroberflächen im Testbetrieb zu prüfen. Dafür entwickeln wir passende Software-Plugins für unsere Fast-Prototyping-Cloud-Plattform.

MVP aufbauen

Ein MVP (Minimum Viable Product) ist eine frühe, bewusst reduzierte Version eines Produkts, die sich auf die wesentliche Kernfunktion konzentriert und diese nachweist. Ziel ist es, die Funktion technisch zu validieren und gleichzeitig den tatsächlichen Nutzen für Anwender oder Kunden zu überprüfen. Dadurch wird auch eine erste realistische Kostenschätzung möglich.
Bei Bedarf entwickeln wir MVPs in Software und Hardware. Für Labormodelle werden verfügbare Hardware-Module kostengünstig kombiniert, ohne aufwendige Neuentwicklung. So lassen sich Projektrisiken früh erkennen und fundierte Entscheidungen für die Weiterentwicklung vor größeren Investitionen treffen.

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